Am 27. Oktober 2015 geht es im Feature auf Deutschlandradio Kultur um die Biene.
Wenn das Summen verstummt – Die bedrohte Welt der Bienen
Seit Jahrtausenden lebt der Mensch mit Honigbienen – doch die kognitiven Leistungen der Insekten überraschen Wissenschaftler bis heute. Nach jüngsten Erkenntnissen können Bienen menschliche Gesichter voneinander unterscheiden, sie können zählen, komplexe Landschaftsgedächtnisse erzeugen und ihre Kommunikationsform, der Schwänzeltanz, erweist sich als immer anspruchsvoller und muss möglicherweise als Sprache begriffen werden. Wie Bienen all dies mit ihrem winzigen Gehirn hinbekommen, ist wissenschaftlich noch immer nicht ganz geklärt. Gleichzeitig verschwinden die Insekten weltweit auf teils dramatische Weise, mit massiven Folgen für die Landwirtschaft. In einem Kampf gegen die Zeit bemühen sich Wissenschaftler und Imker darum, die Ursachen des Bienensterbens zu begreifen.