
Am Samstag 29.8.2015 findet zwischen 19 bis 21 Uhr die Eröffnung von „Bee Myths“ (2015) in der daadgalerie, Zimmerstraße 90/91, 10117 Berlin, statt. Zu sehen und zu hören sein wird die Sprach- und Klanginstallation des schottischen Dichters und Schriftstellers John Burnside bis zum 5.9.2015, täglich zwischen 11 und 18 Uhr. Eintritt frei.
John Burnside beschäftigt sich in seinen Gedichten schon lange mit der Biene. Einst die „heimlichen Wächter unserer Welt“, Verkörperung von Kraft und Energie, Überbringer von an den Menschen gerichteten Botschaften, „mit Daumenabdrücken aus Staub auf dem Fell, wie Hieroglyphen für Verben, die wir Lebenden längst verloren und vergessen haben“, erscheinen sie John Burnside heute als Gefangene des Menschen. Das Aussterben der Bienen, dessen Bedeutung unser Vorstellungsvermögen übersteigt, ist ihm Anlass, die Beziehung zwischen Biene und Mensch neu zu betrachten und darüber nachzudenken, was uns die Bienen über unser Verhältnis zur Erde erzählen. In einer eigens von Klaus Buhlert und Douglas Henderson eingerichteten, auf John Burnsides Gedichtzyklus „Bienenmythen“ (Deutsch von Iain Galbraith) basierenden Sprach- und Klanginstallation, treten Mensch und Biene, Biene und Dichter einander gegenüber.
Hier geht’s zum Interview mit John Burnside bei Deutschlandradio Kultur.
Bild: www.daadgalerie.de